Abendmahlsfeier – Veränderungen

Der Theologische Ausschuss des Kirchenvorstandes hat sich im letzten Jahr intensiv mit der Frage der Gestaltung der Abendmahlsfeier in unseren Gottesdiensten beschäftigt. In vielen Sitzungen wurde intensiv und durchaus kontrovers diskutiert und analysiert; wir haben die biblischen Berichte über die ersten Feiern der christlichen Gemeinden gelesen und besprochen und dabei überlegt, wie die Erfahrungen der frühen Christenheit für unsere Gemeinde fruchtbar gemacht werden können. Anschließend haben wir unsere Erkenntnisse mit Praxiserfahrungen untermauert und im Kirchenraum bestätigt. Der Kirchenvorstand hat dann entschieden, dass wir für die Zukunft unsere Abendmahlsfeiern ein wenig verändern wollen.

Es war uns besonders wichtig deutlich zu machen, dass wir in einer großen Gemeinschaft das Abendmahl feiern und auch alle Voraussetzungen dafür gemeinsam gestalten wollen. Das bedeutet konkret, dass in Zukunft die Liturgie der Abendmahlsfeier von einem Kirchenvorstands- bzw. Gemeindeglied und der Pfarrerin gemeinsam gestaltet wird. Aber auch die Gemeinde wird ein wenig mehr beteiligt: das Agnus Dei, bekannt als Lied „Christe, du Lamm Gottes“, Nr . 190.2 in unserem Gesangbuch, soll in Zukunft wieder bei jeder Abendmahlsfeier nach den Einsetzungsworten gesungen werden.

Das sind sicher keine großen Veränderungen, und doch werden sie dazu beitragen, dass die Abendmahlsfeiern in unseren Gottesdiensten ein größeres Gewicht bekommen und in ihrem aufbauenden Charakter besser zum Tragen kommen. Am Sonntag, dem 6. September, werden wir den Gottesdienst zum ersten Mal in seiner neuen Getalt feiern, und Sie sind eingeladen, Ihre persönlichen Erfahrungen damit zu machen. Gerne komme ich mit Ihnen darüber dann auch ins Gespräch, damit wir gemeinsam schauen können, wohin der Weg unserer Gemeinde uns führt.

 

Birgit Reyher

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