Verabschiedung von Christopher Bechtold

Am 19. Januar 2016 wurde Christopher Bechtold aus seiner Arbeit als Gemeindepädagoge der Friedenskirchengemeinde verabschiedet. In einer liturgischen Feierstunde mit anschließendem Empfang haben sich viele Weggefährten der vergangenen 10 Jahre von Christopher Bechtold verabschiedet und ihm für seinen neuen Lebensabschnitt viel Gutes und auch Nachdenkliches mitgegeben.

C Bechthold (2)Es waren viele unterschiedliche Arbeitsfelder, die er in seiner Tätigkeit miteinander verbunden hat. So setzte sich sein Arbeitsauftrag u.a. zusammen aus Aufgaben, die er im Bereich der Konfirmanden- und Jugendarbeit in der Kirchengemeinde übernommen hat, aber auch die Planung und Durchführung des Dekanatskonfitages und einer Vielzahl von Jugendfreizeiten des Evangelischen Dekanats Kronberg gehörten dazu. Daneben gab es eine Kooperation mit der Stadt Schwalbach, durch die die Möglichkeit zur Offenen Jugendarbeit im Stadtgebiet eröffnet wurde. Hierzu gehörte vor allem der Offene Jugendtreff, der für viele junge Schwalbacher zu einer sicheren Anlaufstelle geworden ist.

In unterschiedlichen Projekten gehörte zeitweise auch die Schularbeit in der Albert-Einstein-Schule in Schwalbach dazu, wo er mit seiner großen medienpädagogischen Kompetenz den Jugendlichen neue Orientierungsmöglichkeiten bereitstellte. Die vielfältigen Berührungspunkte der einzelnen Aufgabenbereiche stellten ihn oft vor erhebliche Herausforderungen, und doch boten sie auch Synergieeffekte, die den Reiz dieser ungewöhnlichen Kombination ausmachten. Sie führten immer wieder neu dazu, dass Neues ausprobiert werden musste und Bewährtes in Frage gestellt werden konnte, um es dann doch weiter zu entwickeln und zu perfektionieren.

 

Seine persönliche Flexibilität, seine Bereitschaft, sich auch auf Ungewöhnliches einzulassen, machten ihn zu einer großen Stütze im Bereich der Jugendarbeit in Schwalbach und setzten Maßstäbe, wenn es nun darum gehen wird, eine mögliche Nachfolge zu finden.

 

Mit dem 31. Dezember 2016 mussten wir ihn in eine neue Herausforderung entlassen, die er im Bereich der Medienpädagogik in Mainz für sich gefunden hat. Wir freuen uns für ihn, dass er ein neues Betätigungsfeld gefunden hat, das seinen Interessen und Neigungen so gut entspricht, und sind doch traurig, weil wir mit ihm einen Mitarbeiter verlieren, der mit großer Kompetenz und Zuverlässigkeit den Jugendlichen unserer Gemeinde viel gegeben hat und auch im Gemeindebüro und in anderen Bereichen der Gemeindearbeit immer hilfreich zur Seite stand. So haben wir ihn ziehen lassen mit einem lachenden und einem weinenden Auge und mit einem bunten Strauß guter Wünsche und lebendiger Erinnerungen an eine lange gemeinsame Zeit in der Friedenskirchengemeinde und in Schwalbach. Gottes Segen möge ihn begleiten auf allen seinen Wegen.

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