Viele junge Hoffnungsträger:innen

 

Ab Aschermittwoch sind in unseren Gemeinden viele junge Hoffnungsträger*innen in Richtung Ostern unterwegs. Man erkennt sie an ihren grünen Armbändern.

…Vielleicht sind Sie sogar selbst schon einer Hoffnungsträgerin oder einem Hoffnungsträger begegnet?

Dahinter verbirgt sich die ökumenische Aktion „Aschermittwoch to go“, die in diesem Jahr in den Grundschulen und den katholischen Kindertagesstätten im Pastoralen Raum Main-Taunus-Ost gestartet wurde. 

Aufgrund der momentanen Coronasituation, verbunden mit der angespannten Testsituation in den Einrichtungen, verzichten wir in diesem Jahr auf Aschermittwochsgottesdienste für Schüler:innen und jüngere Kinder in den Kirchen. Der Aschermittwoch soll aber nicht vergessen sein, sondern kommt durch den Religionsunterricht und die Kitas quasi direkt zu den Kindern nach Hause. Ebenso werden wir für die Kinder, die wir auf diesem Wege nicht erreicht haben, einige Exemplare in den Kirchen auslegen.

Jedes Kind erhält gemeinsam mit einem kleinen Anschreiben, einem Gebet und Impulsen zur Fastenzeit, ein ganz besonderes Hoffnungsträger*innenarmband. Dieses grüne Armband trägt ein (besonders) „Geheimnis“ in sich: Es kann – nach dem Tragen oder auch sofort – in die Erde gelegt werden und mit etwas Warten und Hoffen wachsen daraus wunderschöne Sommerblumen. Das pflanzbare Papier des Armbändchens besteht nämlich aus wiederverwertbaren Rohstoffen und Blumensamen. 

Ganz praktisch und für die Kinder einfach verständlich, kann so auch die Bedeutung des Aschermittwochs und der Fastenzeit als Vorbereitungszeit auf Ostern entdeckt werden. Im beigelegten Impuls sind die Kinder (und auch ihre Familien) eingeladen, das Augenmerk in der Fastenzeit auf all das zu richten, was im Leben gut ist und was sie alles zum Wachsen bringen können: bei sich selbst, bei anderen Menschen und in der Natur, gemeinsam mit Gott.

So erinnert das Armbändchen die Kinder auch daran, was Gott ihnen längst zugeflüstert hat: Du bist Hoffnungsträger*in – dich brauche ich, um die Hoffnung in dieser Welt sichtbar werden zu lassen! 

Herzliche Grüße

Die Seelsorger:innen der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden

PS: Die Idee ist entstanden durch die Aktion „Hoffnungsträger*in-werden“ der Evangelischen-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Weiterführendes Material dazu unter:  https://gottesdienstkultur-nordkirche.de/hoffnungstraegerin-werden/

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